Aktivitäten und Aktionen

FFKW-Mitgliederversammlung 2021: Vorstandsteam erweitert – Förderverein nun wieder durch Studierende vertreten

Über die Verleihung des Förderpreises sowie weitere Aktionen des Förder- und Alumnivereins informierte der Vorstand am 20. Oktober 2021 seine Mitglieder bei der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung seit der Vereinsgründung 2019. Außerdem wurde der Vereinsvorstand neu gewählt. Neben dem bestehenden Team um Vorsitzenden Dr. Michael Harnischmacher, Michael Sengl, Lea Sophia Lehner, Lena Eggert und Fabian Saxinger erweitern nun Alexander Kaufmann und Sonja Bald die Vereinsführung, welche nach dem Eintritt von Eggert und Saxinger in den Alumnistatus nun als aktive Studierend auch weiterhin die Interessen dieser Statusgruppe im Förderverein vertreten. Damit sind alle drei Statusgruppen (Lehrbereich, Alumni, Studierende) im Vorstand des Vereins vertreten.

Trotz des coronabedingten Ausfalls vieler Veranstaltungen unterstützte der Verein die Forschung und Lehre im Bereich Kommunikationswissenschaft auch im vergangenen Jahr durch Förderungen wie eine Anschaffung weiterer zehn Mobile-Journalism-Sets für die Lehre und weitere Genehmigungen von Förderanträgen in großem Maß und konnte neue Mitglieder für das wachsende Netzwerk gewinnen, wie Vorstandsmitglied Fabian Saxinger berichtete. Schatzmeisterin Lea Sophia Lehner bestätigte der Versammlung einen soliden Kassenstand für zukünftige Veranstaltungen und Förderungen. Für 2022 seien zudem auch wieder Vorträge aus Wissenschaft und Medienpraxis geplant – zum ersten Mal seit 2020 dann auch wieder in Präsenz.

Besondere Studienleistungen geehrt: Förderverein verleiht Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten 2021

Glückliche Preisträgerinnen des Förderpreises: Viola Korpowski (2.v.r.) und Jasmin Ehbauer (PC) mit (v.l.) Lea Sophia Lehner, Michael Sengl und Dr. Michael Harnischmacher
Glückliche Preisträgerinnen des Förderpreises: Viola Korpowski (2.v.r.) und Jasmin Ehbauer (PC) mit (v.l.) Lea Sophia Lehner, Michael Sengl und Dr. Michael Harnischmacher

Für zwei herausragende Abschlussarbeiten hat der Verein der Freunde und Förderer der Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau seinen Förderpreis an die Absolventinnen Jasmin Ehbauer und Viola Korpowski verliehen. „Wir haben es hier mit zwei wirklich besonderen Forschungsprojekten zu tun – sie sind sowohl inhaltlich herausragend als auch am Puls der Zeit“, lobte Vorsitzender Dr. Michael Harnischmacher die Leistungen bei der Verleihung im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung auf dem Uni-Campus.

Sowohl Jasmin Ehbauer mit ihrer Bachelorarbeit zum Thema Hate Speech als auch Masterabsolventin Viola Korpowski mit ihrer Studie zur Darstellung Greta Thunbergs in der deutschen Printberichterstattung, beeindruckten die fünfköpfige Jury aus dem Vereinsvorstand.

Der FFKW unterstützt mit FFP2:
Masken-Aktion für die Präsenzprüfungen an der Universität Passau

Briefkasten mit einer Hand, die die Briefe mit den FFP2 Masken in den Briefkasten wirft.

Studieren in Coronazeiten ist für alle Beteiligten eine große und zum Teil auch finanzielle Belastung. Dennoch müssen zum Ende des Wintersemesters 2020/21 Prüfungen abgelegt werden und dies trotz aller Bemühungen der Universität Passau zur Umstellung auf Online-Prüfungsformate zum Teil vor Ort. Der FFKW hat deshalb in der Prüfungszeit von der Pandemie finanziell geschwächte Studierende mit FFP2-Masken unterstützt.

30 Studierende kommunikationswissenschaftlicher Studiengänge wurden im Rahmen der Aktion mit je zwei FFP2-Masken versorgt. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Bei den Präsenzprüfungen im Februar und März galt eine Maskenpflicht. Der Vereinsvorsitzende Dr. Michael Harnischmacher betont: „Die Gesundheit unserer Studierenden steht für uns an erster Stelle. Daher freuen wir uns, mit den Masken dazu beizutragen, die anstehenden Prüfungen möglichst sicher zu gestalten – für alle Beteiligten.“

Die Studierenden konnten die FFP2-Masken online beantragen. Das ursprünglich bereitgestellte Kontingent von 40 Masken war bereits nach 24 Stunden ausgeschöpft und wurde kurzfristig aufgestockt. Von der Aktion profitieren vor allem die Studierenden des Studiengangs Journalistik und Strategische Kommunikation (JoKo). Zwar wurden in ihrem Hauptfach Kommunikationswissenschaft alle Prüfungen auf Online-Formate umgestellt, in den Nebenfächern fanden aber etliche Prüfungen in Präsenz statt. 

Der FFKW-Preis für den besten Studienabschluss 2020

Für zwei herausragende Forschungsarbeiten hat der Verein der Freunde und Förderer der Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau seinen Förderpreis an die Preisträger Larissa Volkenborn und Christopher Schmitt verliehen. „Wir haben es hier mit zwei wirklich hervorragenden Arbeiten zu tun“, lobte Vorsitzender Dr. Michael Harnischmacher die Leistungen bei der erstmalig stattgefundenen Verleihung auf der digitalen Mitgliederversammlung des Fördervereins. Beide Gewinner, sowohl Larissa Volkenborn mit ihrer Bachelorarbeit zur Kommunikation von Volksparteien angesichts der Polarisierung in der Gesellschaft als auch Masterabsolvent Christopher Schmitt mit seiner Studie zu traditionellen und modernen Kulturrezensionen im Feuilleton, beeindruckten die fünfköpfige Jury aus dem Vereinsvorstand. „Sie sind spitze“, bestätigte auch Schatzmeisterin Lea Sophia Lehner in ihrer Laudatio.

Mitgliederversammlung 2020

Screenshot der Online-Mitgliederversammlung 2020
Ausnahmsweise online: Die Mitgliederversammlung des Vereins im Corona-Jahr 2020

In der Mitgliederversammlung berichtete der Vorstand um Vorsitzenden Dr. Michael Harnischmacher, stellvertretenden Vorsitzenden Michael Sengl, Schatzmeisterin Lea Sophia Lehner sowie Lena Eggert und Fabian Saxinger den Anwesenden, dass der Verein im vergangenen Vereinsjahr neue Mitglieder anwerben konnte. Außerdem unterstützte der Verein die Studierenden am Zentrum für Medien und Kommunikation (ZMK) auf dem Campus der Universität Passau mit einer finanziellen Förderung in Höhe von 1.000 Euro, mit der Mobile Reporting-Sets für die journalistischen Praxisprojekte der Studierenden beschafft werden konnten, damit diese auch während der pandemiebedingten Schließung des Equipmentverleihs im ZMK ihre Uni-Kurse erfolgreich abschließen konnten. Für 2021 seien zudem auch wieder Vorträge aus Wissenschaft und Medienpraxis geplant.

Mobile-Reporting-Sets für den Lehrbereich

Vorstandsmitglieder Lea Sophia Lehner, Lena Eggert und Michael Sengl überreichen einen Scheck über 1000 Euro zur Anschaffung von Mobile-Journalism-Sets an Lehrbereichsleiter Prof. Dr. Ralf Hohlfeld.

Die hohe Lehrqualität der Kurse des Lehrbereichs Kommunikationswissenschaft der Universität Passau ist weiterhin gesichert. Mit 20 neuen Mobile-Journalism-Sets, gefördert vom Verein der Freunde und Förderer der Kommunikationswissenschaft an der Universität Passau (FFKW), kann auch in Corona-Zeiten eine effiziente und hochwertige Ausbildung am Zentrum für Medien und Kommunikation gewährleistet werden. Am vergangenen Freitag überreichten die FFKW-Vorstandsmitglieder Michael Sengl, Lea Sophia Lehner und Lena Eggert im Beisein von Studierenden des Studiengangs „Journalistik und Strategische Kommunikation“ (JoKo) einen Scheck in Höhe von 1000 Euro, mit dem die Medienausstattung angeschafft werden konnte, an Prof. Dr. Ralf Hohlfeld vom Lehrbereich.

Aufgrund der Corona-Pandemie herrscht aktuell ein Betretungsverbot der Universitätsgebäude. Deshalb ist es für die Studierenden des Studiengangs „Journalistik und Strategische Kommunikation“ nicht möglich, das benötigte Foto- und Videoequipment für ihre praktischen Veranstaltungen – wie die Lehrredaktion in Kooperation mit der Passauer Neuen Presse – vom zentralen Medienverleih auszuleihen. Auch eine Anschaffung von mobilen Technik-Sets durch die Universität war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Deshalb schaffte der Lehrbereich Kommunikationswissenschaft aus den Lehrstuhlmitteln von Prof. Dr. Ralf Hohlfeld und Prof. Dr. Thomas Knieper 20 Mobile-Journalism-Sets an. Dabei handelt sich um Handstative mit Mikrofon, an denen das eigene Smartphone angesteckt werden kann – in Einzelarbeit und unter Beachtung der aktuell geltenden Hygienevorschriften. Mit der neuen Medienausstattung können die JoKo Studierenden auch ohne die Hochleistungskameras des zentralen Medienverleihs in angemessener Qualität Video und Audio aufnehmen.

Der Förderverein FFKW unterstützt diese Anschaffung mit einem Zuschuss von 1000 Euro, womit vor allem die Studierenden des ersten JoKo-Jahrgangs, die in diesem Corona-Semester die praktischen Abschlussprojekte ihres Studiums vor sich haben, vor einem zusätzlichen Semester bewahrt werden. Bei der Scheckübergabe bedankte sich Prof. Dr. Hohlfeld für die Unterstützung des Fördervereins: „Ich freue mich, dass wir einen so tatkräftigen Förderverein haben, der unbürokratisch eingesprungen ist, als Not am Mann war. Dank dieser Unterstützung können wir unser Versprechen einhalten, dass unsere Studierenden trotz der schwierigen Umstände ohne Qualitätseinbußen oder Verzögerungen ihren Abschluss machen können“. Vorstandsmitglied Lea Sophia Lehner bezeichnete die neuen Foto- und Filmproduktionsgeräte als „wichtige Anschaffung für die Medienpraxis in Passau, heute und in Zukunft“. Die anwesenden JoKo-Studierenden nutzten die Übergabe gleich für erste Testaufnahmen mit der angeschafften Technik, die ihnen auch in den kommenden Semestern für ihre Projekte zur Verfügung stehen wird.